Weil ich wieder ruhig schlafen will.

Die Entfernung eines Tumors durch die Operation ist ein erster und sehr wichtiger Schritt zur Bekämpfung des Brustkrebses. Um den Krebs dauerhaft besiegen zu können, muss nun jedoch sichergestellt werden, dass sich keine neuen Tumore (Rezidive) oder Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden.

Die adjuvante Therapie verfolgt das Ziel, die verbliebenen oder neu entstehende Tumorzellen abzutöten. Bei 70-80% der Brustkrebspatientinnen ist das Wachstum der Krebszellen abhängig vom körpereigenen Hormon Östrogen. In diesem Fall ist eine antihormonelle Therapie mit dem Wirkstoff Tamoxifen möglich. Tamoxifen blockiert die Östrogen-Rezeptoren der Krebszellen. Ohne das Hormon können die Zellen nicht wachsen und sich nicht vermehren, bestehende Tumore schrumpfen zunächst und sterben schließlich ab.

Ein anderer, ähnlich wirksamer Ansatz besteht in der Stilllegung der körpereigenen Östrogenproduktion durch sogenannte Aromatasehemmer. Diese gehen jedoch häufig mit deutlich stärkeren Nebenwirkungen einher. In der Praxis wird heute meist eine Kombinationstherapie durchgeführt, bei der Tamoxifen zunächst über zwei Jahre gegeben und dann durch Aromatasehemmer ersetzt wird. Doch nicht für alle Patientinnen ist dies wirklich sinnvoll.

Tamoxifen ist ein Prodrug, d.h. das eingenommene Medikament ist nur eine Vorstufe und muss von einem körpereigenen Enzym erst in den eigentlichen Wirkstoff Endoxifen umgebaut werden. Nur wenn dies in normalem Maße erfolgt, kann Tamoxifen seine Wirkung voll entfalten.

Jede zweite Frau weist im Bauplan des Enzyms, dem Gen CYP2D6, Variationen auf, die sich in unterschiedlicher Weise auf dessen Aktivität auswirken. Bei stark verringerter Enzymaktivität findet der Umbau von Tamoxifen in Endoxifen kaum statt, die Wirkstoffkonzentration erreicht das therapeutische Fenster nicht. Betroffene Frauen sollten von Beginn an mit Aromatasehemmern behandelt werden.

Erhöhte Aktivität hingegen führt zu übermäßiger Produktion von Endoxifen, was sich in nachteiligen und toxischen Effekten äußern kann. Die Tamoxifen-Dosis kann angepasst werden, um diese zu vermeiden. Sind keine Variationen vorhanden, wirkt Tamoxifen alleine so gut, dass die Umstellung auf Aromatasehemmer nach zwei Jahren nicht erforderlich ist. Die Patientinnen müssen sich somit nicht unnötigerweise den Nebenwirkungen der Aromatasehemmer aussetzen.

Therapiesicherheit Tamoxifen ermöglicht die individuell optimale Planung Ihrer antihormonellen Therapie. Fühlen Sie sich sicher in dem Wissen, dass Sie effektiv vor einem Rezidiv oder neuen Tumoren geschützt sind. Denn mit diesem Gefühl können Sie endlich wieder
ruhig schlafen.

In allen Apotheken erhältlich:

THERAPIESICHERHEIT TAMOXIFEN (PZN-7783086)395,49 € 1

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