Myopathien vermeiden, Wirksamkeit erhöhen.

Um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken, nehmen viele Menschen sogenannte Statine ein. Hierbei handelt es sich um Wirkstoffe, die den Cholesterinspiegel senken und auf -statin enden, z.B. Simvastatin, Atorvastatin, Fluvastatin oder Rosuvastatin.

Statine hemmen das Enzym HMG-CoA-Reduktase und bremsen dadurch die körpereigene Cholesterinsynthese. Für das Herz hat dies meist sehr positive Folgen. So geht man davon aus, dass die Häufigkeit von Herzinfarkt-Todesfällen durch Statine um mehr als ein Drittel zurückgegangen ist.

Viele Menschen haben jedoch auch Probleme mit der Einnahme von Statinen aufgrund ihrer Nebenwirkungen. Am häufigsten treten hierbei sogenannte Myopathien auf – Veränderungen der Muskulatur, die sich zunächst in Form von Muskelschmerzen äußern, aber auch zu Lähmungen und sogar zum Tod führen können.

Diese Nebenwirkungen – auch als Statin-Toxizität bekannt – treten meist durch erhöhte Wirkspiegel, also Überdosierungen des eingenommenen Statins, auf. Die empfohlene Standarddosis ist für viele Menschen ungeeignet, da Variationen in verschiedenen Genen zu einem sehr individuellen Wirkprofil jedes einzelnen Patienten führen.

Hiervon sind zum einen mehrere Transporterproteine betroffen, die nach der oralen Einnahme die Resorption des Wirkstoffs aus dem Darm sowie dessen Ausscheidung aus dem Organismus regulieren. Die verschiedenen Statine werden z.T. über unterschiedliche Transportwege resorbiert und ausgeschieden. Dies bedeutet, dass sich eine genetische Veränderung nicht bei jedem Statin gleich auswirken muss. So kann z.B. Rosuvastatin in Standarddosis bei einem Patienten problematisch sein, während er Pravastatin normal einnehmen kann.

Und auch das Ziel-Enzym HMG-CoA-Reduktase selbst unterliegt genetischen Variationen, die sich auf die cholesterinsenkende Wirkung der eingenommenen Statine auswirken. Bei betroffenen Patienten werden die gewünschten Cholesterinspiegel unter Standarddosierung meist nicht erreicht.

Mit Therapiesicherheit Statine wird Ihr individuelles Statin-
Wirkprofil bestimmt. Ihre Ärztin/Ihr Arzt erhält detaillierte
Empfehlungen, welches Statin bei Ihnen in welcher Dosis optimal
wirken kann und das geringste Nebenwirkungsrisiko birgt.

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