Mehr Sicherheit in der Chemotherapie.

In der Chemotherapie werden häufig sogenannte Zytostatika eingesetzt. Hierbei handelt es sich um Wirkstoffe, die Zellen abtöten, indem Sie deren Zellteilung oder Wachstum blockieren. Da Krebszellen sich unkontrolliert und häufig teilen, wirken die Zytostatika besonders gut und vorrangig gegen diese Art von Zellen.

Gesunde Körperzellen werden früher oder später jedoch genauso angegriffen. Daher ist die Dosierung entscheidend: der Wirkstoff soll nur sehr kurz im Organismus aktiv sein. Gerade so lange, um Krebszellen abzutöten, aber zu kurz, um gesunde Zellen zu stark zu schädigen.

Ein solches Zytostatikum ist 5-Fluoruracil. Es wird z.B. in der Chemotherapie des kolorektalen Karzinoms, Pankreaskarzinoms oder metastasierten Brustkrebses eingesetzt.

5-Fluoruracil wird normalerweise sehr schnell vom körpereigenen Enzym Dihydropyrimidindehydro-
genase (DPYD) abgebaut. Bei manchen Menschen ist der genetische Bauplan dieses Enzyms so verändert, dass das Enzym deutlich verminderte Aktivität zeigt. Hieraus kommt es bei Standarddosie-
rung von 5-Fluoruracil zu einer deutlich erhöhten Konzentration des aktiven Wirkstoffs in der Zelle. Zwar sind diese genetischen Variationen nicht allzu häufig (<3%), die Auswirkungen aber umso dramatischer. Das Risiko für schwere toxische Effekte, die lebensbedrohlich sein können, ist mehr als 4-fach erhöht.

Bei betroffenen Personen sollte die Anfangsdosis unbedingt reduziert oder auf einen alternativen Wirkstoff ausgewichen werden. Verlassen
Sie sich nicht blind darauf, dass Ihr Körper 5-Fluoruracil normal
abbauen kann. Gehen Sie mit Therapiesicherheit 5-Fluoruracil
auf Nummer sicher.

In allen Apotheken erhältlich:

THERAPIESICHERHEIT 5-FLUORURACIL (PZN-9724573)180,99 € 1

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