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DNA-Test deckt Unwirksamkeiten und Unverträglichkeiten bei der adjuvanten, antihormonellen Brustkrebs-Therapie auf

Messe-Neuheit: „Therapiesicherheit Tamoxifen“ als komplettes Testpaket in der Apotheke erhältlich

Pfungstadt, 16. September 2013 - „Therapiesicherheit Tamoxifen“ ist ein DNA-Test, mit dem vor Beginn einer antihormonellen Brustkrebsbehandlung ein individueller Therapieplan erstellt werden kann. Die Patientin erhält danach die für ihren Stoffwechsel optimale Medikation, mögliche Unwirksamkeiten und Unverträglichkeiten bleiben ihr erspart.

70 bis 80% aller Brusttumore sind auf das körpereigene Hormon Östrogen angewiesen. Hier greift das antihormonelle Medikament Tamoxifen an, das die Östrogen-Rezeptoren blockiert und so das Wachstum des Tumors verhindert. Tamoxifen ist ein Prodrug, d. h. ein pharmakologischer Stoff, der erst durch seine Verstoffwechselung im Organismus und vom körpereigenen Enzym CYP2D6 in den aktiven Wirkstoff Endoxifen umgewandelt wird. Jede zweite Frau weist Gen-Variationen auf, die die Aktivität des Enzyms erhöhen oder reduzieren. Erhöhte Aktivität bedeutet dabei, dass zuviel Endoxifen gebildet wird – bei diesen Frauen (ca. 3 %) treten häufig starke Nebenwirkungen auf. Ist die CYP2D6-Aktivität reduziert, was bei ca. 40 % der Patientinnen der Fall ist, oder gar nicht vorhanden, bei rund 7 % der Patientinnen, kann das therapeutische Endoxifen-Fenster meist nicht erreicht werden.

Aus der Erfahrung häufiger Unwirksamkeiten resultiert der heutige Behandlungsstandard, eine aufeinander folgende Therapie mit Tamoxifen und sogenannten Aromatasehemmern. Letztere blockieren nicht den Östrogen-Rezeptor, sondern verhindern die Bildung von Östrogen und sind nicht von genetischen Variationen betroffen. Von vielen Patientinnen werden sie aber auf Grund von Nebenwirkungen als stärkere Belastung empfunden und daher häufig nicht mit der erforderlichen Therapietreue eingenommen.

Der DNA-Test „Therapiesicherheit Tamoxifen“ gibt der Patientin und dem behandelnden Arzt die Gewissheit, nach der operativen Entfernung eines hormonabhängigen Brusttumors die wirkungsvollste adjuvante Therapie einzuleiten. „Gehört die Patientin zu den 50%, die Tamoxifen optimal verstoffwechseln, ist der Wechsel auf Aromatasehemmer nicht erforderlich. Das Wissen um verringerte oder nicht vorhandene CYP2D6-Aktivität verdeutlicht der Patientin andernfalls, wie wichtig Aromatasehemmer für sie sind und erhöht so ihre Therapietreue“, beschreibt Dr. Christian M. Kurbacher vom Medizinischen Zentrum Bonn seine Erfahrungen mit einer CYP2D6-Genotypiserung vor Beginn der Behandlung im Praxisalltag.

Das komplette Testpaket ist unter der PZN-7783086 zum AVP EUR 395,49 in jeder Apotheke erhältlich. Im Preis sind alle Kosten der Laboranalyse sowie des Proben- und Ergebnisversands enthalten.

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