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Nicht jeder kann Milchprodukte in beliebiger Menge zu sich nehmen. Bei manchen Menschen führt ein Zuviel an Milch zu Verdauungsstörungen und Beschwerden des Magen-Darm-Traktes. Denn für die Verwertung des Milchzuckers, der Laktose, braucht der Körper das Enzym Lactase, das diesen Menschen nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht.
In seiner ursprünglichen Form wird die Lactase nur in den ersten Lebensmonaten zur Verwertung der Muttermilch in vollem Maße gebildet. Danach wird ihre Produktion gedrosselt, da nur noch wenig Laktose über die Nahrung aufgenommen wird. Bei der Mehrzahl der Weltbevölkerung ist dies bis heute so, in Asien und Afrika gehören Milchprodukte daher auch nicht zum normalen Speiseplan. In Mitteleuropa konnten sich dagegen zwei Mutationen durchsetzen, die das Drosseln der Lactase-Produktion verhindern und eine dauerhafte Ernährung mit Milchprodukten ermöglichen.
Dennoch trägt jeder 5. bis 10. Mitteleuropäer die nicht-mutierte, ursprüngliche Form des Lactase-Gens. Die daraus resultierende Laktose-Intoleranz ist an sich also keine Krankheit. Die wenigsten Betroffenen wissen jedoch, dass ihnen nicht genügend Lactase zur Verfügung steht und konsumieren Milchprodukte daher, ohne auf die individuelle Verträglichkeitsgrenze zu achten.
Ab sofort haben Sie die Kontrolle. Vermeiden Sie Verdauungsstörungen, von denen Sie bisher nicht wussten, woher sie stammen. Genießen Sie Milch und Milchprodukte, ohne schlimme Folgen am nächsten Tag befürchten zu müssen. Tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes, in einem für Sie verträglichen Maße. Fühlen Sie sich gut, denn Sie wissen, was Ihnen gut tut.
DNA-Diagnostik Laktose-Intoleranz ist eine Individuelle Gesundheitsleistung, über die Sie bei Ihrem Gynäkologen mehr erfahren können.
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